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Veranstaltungen

Schimmel in der Dorfkirche

Gemeinde hofft auf Sanierung des Gotteshauses in Epterode

VON EVELYN PAUL , HNA v. 23. November 2019


Solche Schimmelflecken, wie sie Kirchvorsteher Ernst Goebel (links) und Pfarrer Jörn Jakob Klinge zeigen, gibt es in der ganzen Kirche. Foto: Evelyn Paul

Epterode – Die Dorfkirche in Epterode ist in einem schlimmen Zustand. Seit März 2018 findet hier kein Gottesdienst mehr statt, denn sie ist stark von Schimmel befallen. Überall in der Kirche sind die schwarzen Flecken zu sehen. Und das ist nicht das einzige Problem.

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Der neue Gemeindebrief ist da!

Titel_WEB

Der neue Gemeindebrief wurde an alle Haushalte
in Großalmerode, Rommerode und Epterode verteilt.
Hier können Sie den Gemeindebrief herunterladen.
Hier ist die Version in Einzelseiten (optimierte Darstellung für mobile Geräte).
Viel Spaß beim Lesen!
Ernst Goebel
Gemeindbriefredaktion

Lieder exzellent präsentiert

Dienstag, 29. Oktober 2019, Witzenhäuser Allgemeine / Lokales

Die Zeit läuft wieder richtig

Turmuhr der Stadtkirche Großalmerode wurde digitalisiert

Großalmerode – Wie sehr sich die Almeröder nach der Turmuhr der Stadtkirche richteten, bemerkten sie wohl erst, als diese kaputt war. Seitdem wurde jedenfalls Pfarrer Jörn Jakob Klinge sehr häufig auf sie angesprochen. „Seit der Sanierung des Turmes 2016 gab es Probleme“, berichtet Klinge. Die Turmuhr verstellte sich regelmäßig. Damit wird nicht nur außen am Turm die falsche Zeit angezeigt, sondern auch die Glocken läuteten zum falschen Zeitpunkt.
„Am Anfang habe ich immer eine Firma kommen lassen zum Stellen, aber auf langer Sicht war das rausgeschmissenes Geld“, sagt Klinge. Denn eigentlich hatte die Gemeinde geplant, die Uhr auf digitale Technik umzustellen. „Das sollte bei der Sanierung des Turmes mitgemacht werden.“ Diese Pläne zerstörte allerdings der Schimmelbefall, der zwischen Kirche und Turm entdeckt wurde. „Die Beseitigung des Schimmels verursachte Kosten, die nicht eingeplant waren. Damit war der letzte Schritt zur Digitalisierung leider nicht mehr möglich.“ Die Vorarbeiten, wie das Verlegen der Stromkabel, seien jedoch erledigt worden.
Dann entdeckte Klinge im Sommer, dass der Verein für Regionalentwicklung Werra- Meißner kleine Projekte förderte und bewarb sich mit der Turmuhr darauf. „Ich bekam die Rückmeldung, dass eine Finanzierung nicht möglich sei, weil das Projekt der Allgemeinheit dienen sollte und die Uhr wäre eine Kirchenangelegenheit.“ Die letzten Monate hatten Klinge jedoch gezeigt, dass die Uhr durchaus wichtig für die Öffentlichkeit ist. „Die Turmuhr ist im Zentrum von Großalmerode, wenn sie nicht richtig läuft, irritiert das alle, die in Großalmerode unterwegs sind, und nicht nur die Kirchenmitglieder.“ Mit dieser Argumentation konnte Klinge den Verein überzeugen und erhielt 3300 Euro für die digitale Steueranlage. Diese steuert nun die Uhr und die drei Glocken automatisch. Bedient wird sie über ein Display im Kirchenvorraum. Zudem könnte die Anlage auch online gesteuert werden, was aber noch eingestellt werden muss.
„Der Turm ist damit fertig, doch es gibt noch viele andere Stellen an der Kirche, die Zuwendung bräuchten“, sagt Klinge. Innen im Gewölbe war durch Gewitterstürme an zwei Stellen Feuchtigkeit eingetreten. Zudem bröckelt an der Außenfassade der Putz ab. Dafür steht jedoch im Moment kein Geld zur Verfügung. „Jetzt sind erst einmal wieder andere Kirchen dran, um die es noch schlechter bestellt ist.“ Unspektakulär sieht hingegen die neue digitale Steuerung der Turmuhr aus.

EVELYN PAUL, HNA 23.10.2019

Kirchenvorstand eingeführt

Der Kirchenvorstand der „Kirche am Hirschberg“: Manuela Schön (vorn von links), Tanja Noll, Gerlinde Künzel, Manuela Nier, Tanja Heidrich, Gudrun Möller, Renate Stöbener, Pfarrerin Susanne Hüfken, (dahinter von links) Pfarrer Jörn Jakob Klinge, Prädikantin Gundula Klinge, Gerhard Gundlach, Kai Ludolph, Ernst Goebel, Sandra Möller, Xenia Jahn, Melanie Weihrauch und Markus-Georg Tobi-Anaker. Es fehlen Christiane Lohmann und Silke Ludwig
Foto: Lothar Röss

Großalmerode – Knapp vier Wochen nach der Wahl der neuen Kirchenvorstände (KV) hat am Sonntag die Amtseinführung begonnen. Über den Auftakt in Großalmerode berichten wir exemplarisch für alle anderen KV im Kirchenkreis Witzenhausen.
16 Mitglieder zählt der KV der „Kirche am Hirschberg“, zuständig für die Gemeinden Epterode, Großalmerode und Rommerode. 14 von ihnen, zwei waren verhindert, zogen am Sonntag gemeinsam mit Pfarrerin Susanne Hüfken, Kollege Jörn Jakob Klinge sowie dessen Ehefrau Gundula als Prädikantin durch den Mittelgang vorbei an der stehenden Gemeinde, darunter auch Dekanin Ulrike Laakmann, in die Stadtkirche ein. Nachdem Klinge jeden Einzelnen vorgestellt hatte, umriss er die Aufgaben des KV, der nach der Grundordnung der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck in gemeinsamer Verantwortung mit den Pfarrern die Gemeinde leitet: „Ihr werdet Eure besonderen Fähigkeiten einsetzen, damit im Leben der Gemeinde die Einheit und auch die Vielfalt des Glaubens zur Geltung kommen. … Es ist Eure Aufgabe, die Verkündung des Evangeliums im Gottesdienst, in der Konfirmandenarbeit und im Gespräch in der Gemeinde mit zu bedenken. Dazu gehören auch die sachgemäße Verwendung der Gelder und die Verwaltung der Grundstücke, Einrichtungen und Gebäude unserer Gemeinde.“
Seinen verpflichtenden Worten „Seid ihr weiterhin und neu bereit, Euer Amt dem Evangelium gemäß auszuüben, die Ordnungen der Kirche zu achten und nach Kräften dazu beizutragen, dass in der Gemeinde Glaube und Liebe wachsen“, sagten ihm alle Mitglieder nach und nach „Ja, mit Gottes Hilfe“und per Handschlag zu.
Pfarrerin Hüfken, die mit ihm die Urkunden an die KVMitglieder verteilte, appellierte an die Gemeinde: „Wendet Euch an sie, wenn ihr Vorschläge einbringen wollt oder Kritik zu üben habt. Lasst sie nicht allein und betet für sie.“
Dass von den 16 Mitgliedern elf bereits dem alten KV angehörten – Heike Stöber war kurz vor der Wahl verstorben – scheint ein Indiz für die interessante Arbeit im KV zu sein. Das machten die Mitglieder auch mit allerlei Utensilien, etwa der Astschere, um alte „Zöpfe abzuschneiden“, oder einem Bohrer, um „tiefe Löcher in dicke Bretter zu bohren“, deutlich.

Lothar Röss, HNA 22.10.2019

Kirche Epterode

Witzenhäuser Allgemeine, 27.03.2018