Vielen Dank!

Erntedankgottesdienst in Rommerode

Erntedankgottesdienst in Rommerode

In diesem Gottesdienst konnten wir für Vieles danken:

  • Der Frauenkreis Rommerode hatte den Altar sehr schön geschmückt.
  • Pfarrer Klinge erinnerte in der Predigt an die friedliche Vereinigung Deutschlands vor 30 Jahren.
  • Werner Horn arbeitete 27 Jahre im Kirchenvorstand mit und wurde verabschiedet.

So feierten wir einen schönen Gottesdienst mit Abendmahl, immer noch unter den Corona-Auflagen, aber trotzdem mit sehr viel Freude, zu der auch natürlich das Orgelspiel von Klaus Kemner beitrug.

Die nächsten Veranstaltungen

Der neue Gemeindebrief ist da!

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Der neue Gemeindebrief wurde an alle Haushalte
in Großalmerode, Rommerode und Epterode verteilt.
Hier können Sie den Gemeindebrief herunterladen.
Hier ist die Version in Einzelseiten (optimierte Darstellung für mobile Geräte).
Viel Spaß beim Lesen!
Ernst Goebel
Gemeindbriefredaktion

Das Ende des Gabenzauns

Viel Dankbarkeit verursachte der Gabenzaun. Wir hingen etliche Tüten mit unverderblichen Lebensmitteln daran und viele Menschen schlossen sich an, bestückten den Zaun auch mit Büchern und Spielsachen. Selten blieben die Tüten länger als einen Tag am Zaun.
Uns zeigt das deutlich, dass sich in dieser Corona-Zeit die Bedürftigkeit weiter steigert bzw. wie Armut durch die Corona-Krise in den Brennpunkt gerät. Daher haben wir zusammen mit der Stadt Großalmerode unter dem Arbeitstitel „Soziales in Großalmerode“ ein Konzept erstellt, um hier weiter für Abhilfe zu sorgen.

Der Gabenzaun an der Stadtkirche

Leider mussten wir den Gabenzaun abbauen. Einige Menschen nutzen ihn dann doch, um unterhalb des Zauns ihren Sperrmüll zu entsorgen. Manche stellten die „guten“ Sachen einfach zu, so dass man nach ihnen hätte wühlen müssen. Ich verstehe eine solche Handlung nicht und ein solches Verhalten zeigt dann auch wieder die Gleichgültigkeit unserer Gesellschaft gerade dann zu handeln und sich einzusetzen, wenn es die Zeiten dringend gebieten. Packes wir’s (weiter) an, denn es gibt sehr viel zu tun.

Pfr. Jörn Jakob Klinge

Pfarrer Olliver Heinemann stellt sich vor

Verstärkung für den Kooperationsraum Am Meißner

„Sie sind Pfarrer?“, fragt mein Gegenüber bei einer Bahnfahrt ganz erstaunt, „Sie sind doch sonst ganz normal!“ Und nun folgt eines der vielen Gespräche, die ich seit meiner Ordination zum Pfarrer im April 2000 geführt habe – über Glauben, Kirche und Christ-Sein heute. Tja, wie fing denn eigentlich alles an? Wie wurde der „doch sonst ganz Normale“ zum Pfarrer? Am Anfang stand ein Kreuz, das „Rote Kreuz Krankenhaus“ in Kassel, in dem ich 1970 geboren wurde.

Aufgewachsen bin ich in Fuldatal-Ihringshausen, wo ich als Jugendlicher in der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde begeistert mitgearbeitet habe und sich nach und nach der Wunsch entwickelte, Theologie zu studieren. Auf Reisen mit meinen Eltern in die biblischen Länder des Nahen Ostens – besonders nach Israel – wurde dieser Wunsch noch entscheidend verstärkt. Mein Theologiestudium absolvierte ich in Mainz, um dann schließlich zum Vikariat nach Hessen zurückzukehren. Die Erlöserkirche in Kassel-Harleshausen wurde für zwei Jahre meine Wirkungsstätte und der Stadtteil mein zu Hause.

Nach meiner Ordination ging ich für ein Jahr nach Jerusalem und arbeitete am „Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes“. Anschließend hatte ich für zwei Jahre eine Stelle an der Universität Kassel. Meine Predigtaufträge während dieser Zeit führten mich von Erlöserkirche (Jerusalem) zu Erlöserkirche (Kassel-Fasanenhof).

Von 2003 bis 2014 arbeitete ich als Gemeindepfarrer in Geismar bei Fritzlar – mit einer einjährigen Unterbrechung aufgrund der Mitarbeit bei einem Forschungsprojekt der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema „Alternative Formen von Kirche auf dem Land“.

Im Jahr 2014 übernahm ich dann die Pfarrstelle Wabern und seit Anfang 2019 bin ich nun auf einer landeskirchlichen Pfarrstelle zuständig für pfarramtlichen Dienst – zunächst im Kirchenkreis Schwalm-Eder und nun seit dem 01. August 2020 hier im Kirchenkreis Werra-Meißner. Ich wohne mit meiner Frau, meinen zwei Söhnen und unserem Hund in Fritzlar.
Es grüßt Sie herzlich, 
Pfarrer Olliver Heinemann

Kooperationsräume

Kirchengemeinden bilden Kooperationsräume
Warum eigentlich?

Die Kirchengemeinden in Kurhessen-Waldeck arbeiten zukünftig auf eine neue Art und Weise zusammen. Fragen und Antworten dazu:

Meine Gemeinde ist jetzt Teil eines Kooperationsraumes. Was soll das denn sein?
Wie der Name schon sagt, geht es um Kooperation, also um Zusammenarbeit über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus. Mehrere Kirchengemeinden und mindestens drei Pfarrerinnen und Pfarrer sollen die Arbeit gemeinsam gestalten.

Heißt das, mein Pfarrer oder meine Pfarrerin ist bald nicht mehr für mich da?
Keineswegs. Die Zusammenarbeit ist verpflichtend für gemeinsame Gottesdienste und gegenseitige Vertretung. Für Beerdigungen, Taufen, Trauungen und so weiter bleibt das Pfarramt der eigenen Gemeinde zuständig.

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Veranstaltungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen des Coronavirus sind wir zu folgenden Einschränkungen gezwungen:

  • das Ev. Gemeindbüro ist bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen
  • in den Räumen unserer Gemeindehäuser finden keine Veranstaltungen oder Versammlungen statt. Das trifft auf auf private Familienfeiern sowie auf gottesdienstliche Handlungen wie Taufen usw. zu.
  • Die Konfirmationen sind verschoben worden.

Sie erreichen uns weiterhin telefonisch:

Ev. Geimeindebüro: 05604 5036
Telefonzeiten sind Dienstag 15.00 bis 17.00 Uhr,
Mittwoch bis Freitag 10.00 bis 12.00 Uhr

Pfarramt 2
Zuständig für Großalmerode (Kernstadt)
Pfarrer Jörn Jakob Klinge: 05604 915200

Pfarramt 1
Zuständig für Epterode, Faulbach, Rommerode
in Vertretung: Pfarrer Jörn Jakob Klinge, 05604 915200

Der Großalmeröder Gabenzaun beschenkt weiter

Durch eine großzügige Spende konnten wir diesen Einkaufswagen mit vielen buten Dingen füllen: vom Malbuch über Reis und Nudeln bis hin zu leckeren Keksen. In den nächsten Wochen werden wir die unverderblichen Lebensmittel in kleinen Tüten an den Gabenzaun hängen. Wir bitten sehr herzlich, dass diese Tüten von denen abgehängt werden, die darauf angewisen sind und bitten ferner, weiter Tüten mit unverderblichen Lebensmittel an unseren Großalmeröder Gabenzaun zu hängen.

Bitte keine Textilien (Kleidung, Schuhe, etc.) oder verderbliche Lebensmittel an den Gabenzaun hängen. Wir wollen uns gegenseitig helfen und keineswegs schaden!

Jörn Jakob Klinge

Gabenzaun in Großalmerode

Spenden für Bedürftige können in Großalmerode nun an einem Gabenzaun an der Stadtkirche aufgehangen werden. Julia Lohrmann, Praktikantin bei der Stadt Großalmerode, hatte die Idee zum Zaun, den Pfarrer Jörn Jakob Klinge (Mitte) und Bürgermeister Finn Thomsen mithilfe des Bauhofes realisierten. Haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, aber auch Malbücher können Spender nun an den Zaun hängen und so Bedürftige unterstützen. „Auf jeder Tüte sollte bitte stehen, was darin ist und wann es aufgehangen wurde“, bittet Thomsen. epa Foto: Evelyn Paul

Quellenangabe: Witzenhäuser Allgemeine vom 11.04.2020, Seite 2

„Corona“ und ich

Meine Lieben,

geht es Ihnen dieser Tage auch so: alles fällt mir schwer, ich bin wie gelähmt, obschon doch so vieles zu bedenken wäre. Die Zeit mit ihren Bedrohungen lastet schwer auf mir. Irritierende Gedanken ziehen mich hinab: Habe ich eine Mitschuld daran, bin ich selbst ein Opfer des Virus oder werde ich es demnächst werden. Angst, die belastet; Ohnmacht, die lähmt. Doch dabei, meine Lieben, spüre ich: Indem ich diesen schweren Gedanken nachgehe, indem ich sie mir ganz zu eigen mache und meine Gefühle intensiv wahrnehme und mir eingestehe, wie ohnmächtig und belastet ich bin, geht es mir besser, ja ich fühle mich ein wenig freier: Du hast Deine Aufgabe, gehe voran und wenn es nur winzige Schritte sind, wie die Protokolle der Sitzungen zu ordnen oder die Geschichte der Gemeinde in den letzten Jahren zu ergänzen oder schlicht die Ablagen im eigenen Regal zu ordnen; es ist nichts Unnützes daran. Ganz im Gegenteil. Zeit zum Aufräumen, ja eben auch zum inneren Aufräumen: Du kannst Gebete schreiben und diese in die Kirche legen; ach ja, die Kirche: Öffne sie, schaffe eine Gelegenheit dort Kerzen anzuzünden, damit jede und jeder die Gelegenheit bekommt, mit den Kerzen ihre Hoffnungen und ihre Sorgen für die Familienmitglieder, Freundinnen oder Freunden einen glänzendem Ausdruck zu verleihen; dass es uns so gehe wie dem zeit seines Lebens Gelähmten, der als er endlich laufen kann, keinen Freudentanz vollzieht, sondern schlicht sein Bett nahm und davonging (vgl. Mk 4,12).

Vielleicht sehen wir uns in Großalmerode oder Rommerode in den Kirchen zur stillen Andacht: die Kirchen sind dienstags bis freitags von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und Samstagabend von 19.30 Uhr bis 19.40 Uhr. Am Samstagabend läuten die Glocken. Währenddessen können wir Texte aus der Bibel hören. So empfangen wir den Segen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes auch in schweren Zeiten.

Jörn Jakob Klinge
Pfarrer der Kirchengemeinde am Hirschberg, Großalmerode

Schimmel in der Dorfkirche

Gemeinde hofft auf Sanierung des Gotteshauses in Epterode

VON EVELYN PAUL , HNA v. 23. November 2019


Solche Schimmelflecken, wie sie Kirchvorsteher Ernst Goebel (links) und Pfarrer Jörn Jakob Klinge zeigen, gibt es in der ganzen Kirche. Foto: Evelyn Paul

Epterode – Die Dorfkirche in Epterode ist in einem schlimmen Zustand. Seit März 2018 findet hier kein Gottesdienst mehr statt, denn sie ist stark von Schimmel befallen. Überall in der Kirche sind die schwarzen Flecken zu sehen. Und das ist nicht das einzige Problem.

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