Fahrt der Konfirmaden

Konfer extrem

Am 25. November 2014 erlebten die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Rommerode einen intensiven Konfirmandentag voller Gegensätze und mit vielen Impulsen.

Da dieser Tag als „pädagogischer Studientag“ an der VTS unterrichtsfrei war, beschlossen die Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Vorwoche spontan, dass sie diesen Tag als gemeinsamem Konfirmandentag nutzen wollen.

Morgens besuchten wir in Kassel im Naturkundemuseum die Ausstellung „Sintflut und Sündenfall“. Dort waren neben der Schöpfungsgeschichte, die Arche Noah, die 10 Plagen, David in der Löwengrube, Bileam und seine treue Eselin und eine Vielzahl weiterer biblischer Erzählungen eindrücklich dargestellt. Die Jugendlichen hatten sich in Gruppen die einzelnen Geschichten erarbeitet und brachten sie dort im Museum ihren Mitkonfirmanden nahe.

Bei der anschließenden gemeinsamen Stärkung lockte der Blick auf den Friedrichsplatz, wo für den Weihnachtsmarkt ein Riesenrad aufgebaut war. Da auch der Spaß an diesem Tag seinen Platz haben sollte, machten die Jugendlichen im Riesenrad eine Pause, ehe wir gemeinsam in das Orthopädiezentrum nach Hess. Lichtenau fuhren, wo uns zunächst eine Führung durch Frau Wolfrom erwartete. Dabei hatten wir auch Gelegenheit zum Gespräch mit dem Bewohner Herrn Frisch. Die Begegnung mit ihm war so eindrücklich, dass die Jugendlichen ihm zu Weihnachten einen Gruß sandten.

Nach der Auseinandersetzung mit Krankheit und schweren Schicksalsschlägen schloss sich ein Erlebnis der besonderen Art an: wir alle setzten uns in einen Rollstuhl und erlebten selbst, was es bedeutet in einem Rollstuhl sitzen zu müssen. Nach einer kurzen Einführung verloren wir die Distanz zum Rollstuhl und hatten in der Sporthalle unter Anleitung viel Spaß bei gemeinsamen Spielen.

Als die Jugendlichen sich am späten Abend auf den Heimweg machten, waren sie sich einig, dass es ein erlebnisreicher, abwechslungsreicher, interessanter gemeinsamer Tag war.

Danken möchte ich an dieser Stelle allen, die uns begleitet und nur so diesen Tag möglich gemacht haben, insbesondere Frau Silke Hildmann und Herrn Mario Rüppel.

Pfarrerein Beate Bachmann-Voß