Kirchenvorstand eingeführt

Der Kirchenvorstand der „Kirche am Hirschberg“: Manuela Schön (vorn von links), Tanja Noll, Gerlinde Künzel, Manuela Nier, Tanja Heidrich, Gudrun Möller, Renate Stöbener, Pfarrerin Susanne Hüfken, (dahinter von links) Pfarrer Jörn Jakob Klinge, Prädikantin Gundula Klinge, Gerhard Gundlach, Kai Ludolph, Ernst Goebel, Sandra Möller, Xenia Jahn, Melanie Weihrauch und Markus-Georg Tobi-Anaker. Es fehlen Christiane Lohmann und Silke Ludwig
Foto: Lothar Röss

Großalmerode – Knapp vier Wochen nach der Wahl der neuen Kirchenvorstände (KV) hat am Sonntag die Amtseinführung begonnen. Über den Auftakt in Großalmerode berichten wir exemplarisch für alle anderen KV im Kirchenkreis Witzenhausen.
16 Mitglieder zählt der KV der „Kirche am Hirschberg“, zuständig für die Gemeinden Epterode, Großalmerode und Rommerode. 14 von ihnen, zwei waren verhindert, zogen am Sonntag gemeinsam mit Pfarrerin Susanne Hüfken, Kollege Jörn Jakob Klinge sowie dessen Ehefrau Gundula als Prädikantin durch den Mittelgang vorbei an der stehenden Gemeinde, darunter auch Dekanin Ulrike Laakmann, in die Stadtkirche ein. Nachdem Klinge jeden Einzelnen vorgestellt hatte, umriss er die Aufgaben des KV, der nach der Grundordnung der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck in gemeinsamer Verantwortung mit den Pfarrern die Gemeinde leitet: „Ihr werdet Eure besonderen Fähigkeiten einsetzen, damit im Leben der Gemeinde die Einheit und auch die Vielfalt des Glaubens zur Geltung kommen. … Es ist Eure Aufgabe, die Verkündung des Evangeliums im Gottesdienst, in der Konfirmandenarbeit und im Gespräch in der Gemeinde mit zu bedenken. Dazu gehören auch die sachgemäße Verwendung der Gelder und die Verwaltung der Grundstücke, Einrichtungen und Gebäude unserer Gemeinde.“
Seinen verpflichtenden Worten „Seid ihr weiterhin und neu bereit, Euer Amt dem Evangelium gemäß auszuüben, die Ordnungen der Kirche zu achten und nach Kräften dazu beizutragen, dass in der Gemeinde Glaube und Liebe wachsen“, sagten ihm alle Mitglieder nach und nach „Ja, mit Gottes Hilfe“und per Handschlag zu.
Pfarrerin Hüfken, die mit ihm die Urkunden an die KVMitglieder verteilte, appellierte an die Gemeinde: „Wendet Euch an sie, wenn ihr Vorschläge einbringen wollt oder Kritik zu üben habt. Lasst sie nicht allein und betet für sie.“
Dass von den 16 Mitgliedern elf bereits dem alten KV angehörten – Heike Stöber war kurz vor der Wahl verstorben – scheint ein Indiz für die interessante Arbeit im KV zu sein. Das machten die Mitglieder auch mit allerlei Utensilien, etwa der Astschere, um alte „Zöpfe abzuschneiden“, oder einem Bohrer, um „tiefe Löcher in dicke Bretter zu bohren“, deutlich.

Lothar Röss, HNA 22.10.2019