Das Ende des Gabenzauns

Viel Dankbarkeit verursachte der Gabenzaun. Wir hingen etliche Tüten mit unverderblichen Lebensmitteln daran und viele Menschen schlossen sich an, bestückten den Zaun auch mit Büchern und Spielsachen. Selten blieben die Tüten länger als einen Tag am Zaun.
Uns zeigt das deutlich, dass sich in dieser Corona-Zeit die Bedürftigkeit weiter steigert bzw. wie Armut durch die Corona-Krise in den Brennpunkt gerät. Daher haben wir zusammen mit der Stadt Großalmerode unter dem Arbeitstitel „Soziales in Großalmerode“ ein Konzept erstellt, um hier weiter für Abhilfe zu sorgen.

Der Gabenzaun an der Stadtkirche

Leider mussten wir den Gabenzaun abbauen. Einige Menschen nutzen ihn dann doch, um unterhalb des Zauns ihren Sperrmüll zu entsorgen. Manche stellten die „guten“ Sachen einfach zu, so dass man nach ihnen hätte wühlen müssen. Ich verstehe eine solche Handlung nicht und ein solches Verhalten zeigt dann auch wieder die Gleichgültigkeit unserer Gesellschaft gerade dann zu handeln und sich einzusetzen, wenn es die Zeiten dringend gebieten. Packes wir’s (weiter) an, denn es gibt sehr viel zu tun.

Pfr. Jörn Jakob Klinge